Die Entwicklung einer neuen Förderrichtlinie für die Angebote der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit soll partnerschaftlich von Verwaltung und Jugendhilfeausschuss in einem temporären Unterausschuss erfolgen. Finanzierung des „Moosmutzelhauses“ weiter unsicher.
Jugendhilfeausschuss diskutiert erneut die Umsetzung seiner Jugendfragestunde, lehnt den Nachtragshaushalt des Oberbürgermeisters ab und beschließt die Haushaltsbedarfszahlen für die Jahre 2027 und 2028.
Die Fortschreibung des Kita-Bedarfsplans wurde in 1. Lesung in den Ausschuss eingebracht. Vor dem Hintergrund sinkender Kinderzahlen beinhaltet das Papier auch ein Konzept zur Anpassung der Strukturen.
Eingangs der Sitzung begrüßte Oberbürgermeister Dirk Hilbert Amara Krenz als neues Mitglied im Jugendhilfeausschuss, sie folgt auf die ausgeschiedene Anett Dahl vom Stadtjugendring Dresden. Hilbert bedankte sich für die jahrelange Mitwirkung und das Engagement Anett Dahls für die Belange junger Menschen im Jugendhilfeausschuss.
Erstmals fand in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses eine „Jugendfragestunde“ statt, die auf einen Beschluss des Gremiums aus dem letzten Jahr zurückgeht. Die Fragestunde soll jungen Menschen die Möglichkeit geben, ihre Fragen direkt an den Jugendhilfeausschuss richten zu können.
Der Jugendhilfeausschuss hat in einer Sondersitzung über die Förderung von Angeboten der Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und Jugendverbandsarbeit im Jahr 2026 entschieden.
Die Haushaltslage der Stadt Dresden verlangt dem Jugendhilfeausschuss abermals Entscheidungen ab, die zu Kürzungen bei den Zuwendungen für freie Träger der Jugendhilfe führen.
Der Jugendhilfeausschuss hat die Fortführung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Feuerwehr Cossebaude beschlossen, nachdem die Ortschaft die ursprüngliche Einstellung des Angebotes mit Verweis auf den Eingemeindungsvertrag kritisiert hatte.
Die mehr als dreistündige Sitzung war geprägt von gleich drei inhaltlichen Schwerpunkten zu den Themen Schulabsentismus, Gesundheitsförderung und Vormundschaftswesen in Dresden.
Der Jugendhilfeausschuss hat erneut das Verfahren zur Finanzierung von Maßnahmen der Jugendhilfe im Strafverfahren angepasst und der Förderung von Projekten in den Stadtbezirken zugestimmt.