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Blog von Carsten Schöne

Category: Blog

Willkommen in meinem Blog!

Liebe Leserinnen und Leser,Carsten Schöne

herzlich willkommen in meinem Blog. Hier werde ich in nächster Zeit, gern gemeinsam mit anderen Menschen, die Lust am Schreiben und ein waches Auge für unsere Gesellschaft haben, Artikel zu unterschiedlichen veröffentlichen. Einen Schwerpunkt werden dabei Informationen, Beiträge und Kommentare zu unterschiedlichen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit sowie zur Medienpädagogik bilden.

Ich freue mich, Sie und Euch hier immer wieder begrüßen zu dürfen.

Carsten Schöne

1. Sitzung des Dresdner Jugendhilfeausschusses am 02.10.2014

Terrassenufer Dresden

Terrassenufer Dresden

In der konstituierenden Sitzung des Dresdner Jugendhilfeausschusses wurde am 02.10.2014 erneut Jens Hoffsommer (Bündnis 90 / Die Grünen) zum stellvertretenden Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Zuvor hatte Oberbürgermeisterin Helma Orosz die neu- und wiedergewählten Mitglieder des Jugendhilfeausschusses begrüßt und zu einer guten Zusammenarbeit eingeladen. Die Oberbürgermeisterin selbst verließ dann die Sitzung, da sie erkrankt ist. Anschließend stellten sich alle Mitglieder des Jugendhilfeausschusses kurz vor. Continue Reading

3. Sitzung des Dresdner Jugendhilfeausschusses am 27.11.2014

Bildquelle: © pixabay.de

Bildquelle: © pixabay.de

Der Jugendhilfeausschuss hat in seiner Sitzung am 27.11.2014 dem Stadtrat eine deutliche Erhöhung des Förderbudgets für die Kinder-, Jugend- und Familienarbeit empfohlen. Im Rahmen der Haushaltsdebatte verständigte sich der Ausschuss mehrheitlich für eine Aufstockung der bislang rund 13 Millionen Euro um jährlich 3 Millionen Euro. Continue Reading

CDU und SPD stellen Koalitionsvertrag für Sachsen vor

Am Vormittag haben Stanislaw Tillich (CDU) und Martin Dulig (SPD) den zwischen beiden Parteien ausgehandelten Koalitionsvertrag vorgestellt. Unter dem Titel “Sachsens Zukunft gestalten” legt die designierte neue Regierungskoalition ein Programm vor, das nach den Worten Tillichs im Interesse der sächsischen Bevölkerung vom “Mut zur Veränderung” geprägt ist. So sind zahlreiche sozial- und bildungspolitische Maßnahmen sowie eine veränderte Wirtschaftsförderung erkennbare Bestandteile des Vertrages. Wie Tillich hervorhob, stehen die Familien im Mittelpunkt der Programmatik, die in Sachsen “eine gute Heimat” finden sollen.

 

Nachfolgend sollen als Überblick einige Elemente exemplarisch herausgestellt werden:

Beide Parteien versprachen im Wahlkampf eine deutliche Verbesserung der Betreuungsqualität in Sachsen Kindertageseinrichtungen. Mit einer schrittweisen Anpassung des so genannten Betreuungsschlüssels in der Kindergärten auf perspektivisch 1:12 und in Kinderkrippen auf 1:5 soll dem Bedarf an einer qualitativ verbesserten Kindertagesbetreuung Rechnung getragen werden. Die Anpassung erfolgt in folgenden Schritten:

  • Kindergarten: ab 01.09.2015 1:12,5 / ab 01.09.2016 1:12
  • Kinderkrippe: ab 01.09.2017 1:5,5 / ab 01.09.2018 1:5

Hierzu ergänzte Dulig, dass der Freistaat hierfür auch die finanzielle Verantwortung übernehmen wird, das heißt, der Freistaat übernimmt die entstehenden Mehrkosten.

 

Die so genannte Jugendpauschale wird ebenfalls angehoben, sie steigt von derzeit 10,40 Euro ab 2015 auf 12,40 Euro. Hierbei handelt es sich um eine Pro-Kopf-Pauschale bezogen auf die Kinder und Jugendlichen. Die Jugendpauschale ist eine Pro-Kopf-Zuweisung des Freistaates an die Kommunen, denen somit eine höhere Zuwendung für die Finanzierung der offenen Kinder-, Jugend- und Familienarbeit sowie der Jugendverbandsarbeit und der Jugendbildung erhalten. Auch an der Fördersystematik soll sich etwas ändern, wie nachfolgender Passage aus dem vertrag zu entnehmen ist:  “Im Bereich des Sozialministeriums werden wir bis Ende 2016 die bestehenden Förderrichtlinien überprüfen und gegebenenfalls überarbeiten. Ziel ist es, den Anteil der jährlichen Projektförderung zu senken und mehrjährige Förderungen als Regelförderung zu etablieren. Wir werden prüfen, inwieweit der für eine Förderung notwendige Eigenanteil der Träger verringert werden kann. Wir werden darauf hinwirken, dass eine Förderung ohne zeitlich bedingte Finanzierungslücken aufgrund von Jahresübergängen sichergestellt wird und sich die Arbeitsbedingungen in der Sozialen Arbeit weiter verbessern.”

 

Im Bereich der Bildung ist ein deutlicher Schwerpunkt auf die Qualifizierung der Hochschullandschaft in Sachsen erkennbar. So sollen die Pläne zum Abbau von mehr als 750 Stellen in sächsischen Hochschulen umgehend gestoppt werden und gleichzeitig eine Reduzierung der Anzahl der Studierenden an sächsischen Hochschulen von derzeit 106.000 auf dann 95.000 Studierende erfolgen. Hiervon verspicht man sich eine Verbesserung der Studier- und Betreuungsqualität.

In den allgemeinbildenden Schulen sollen künftig alle ausscheidenden Lehrkräfte ersetzt werden, der Koalitionsvertrag sieht die Einstellung von 6.100 neuen Lehrkräften bis 2019 vor. Schülerinnen, Schüler und Auszubildende sollen künftig ein so genanntes “Bildungsticket” erhalten, das kostengünstig und sachsenweit gültig sein soll. Hierzu will die künftige Regierung bis Ende 2015 eine Vereinbarung mit den Landkreisen und kreisfreien Städten verhandeln.

 

Dem ansteigenden Drogenkonsum insbesondere der Droge “Crystal Meth” will die Koalition einerseits auch weiterhin ordnungsrechtlich begegnen, andererseits sollen auch Beratungs- und Präventionsprojekte personell besser ausgestattet werden.

 

Den neuen Herausforderungen im Bereich der Aufnahme von Flüchtlingen und Asylbewerbern will sich die Koalition einerseits mit einer verbesserten Willkommenskultur und einer Aufwertung des bisherigen Ausländerbeauftragten zu einem “Migrations- und Integrationsbeauftragten” sowie durch die Bereitstellung von Investitionsmitteln stellen. Eine besondere Unterstützung sollen hier Migrantenselbsthilfeorganisationen sowie die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements erfahren. Der Freistaat will sich beim Bund für eine erhöhte Betreuungspauschale für die Flüchtlinge und Asylbewerber engagieren. Das Programm “Weltoffenes Sachsen” soll im Sinne der Ausgestaltung einer demokratischen Zivilgesellschaft weiterentwickelt und finanziell besser ausgestattet werden.

 

Im Bereich der Wirtschaft sollen Maßnahmen zur Absicherung des Fachkräftebedarfes entwickelt werden, die insbesondere durch entsprechende Bildungsangebote sowie die Integration Langzeitarbeitslosen sowie von ausbildungs- und arbeitslosen Jugendlichen praktische Ausgestaltung finden sollen. Eine optimierte Wirtschaftsförderung soll eine zukunftsfähige mittelständige Wirtschaft in Sachsen unterstützen und künftig auch für die sich in Sachsen zunehmend etablierende Kreativwirtschaft wirksam werden.

 

In den nächsten Tagen werden sich die Parteigremien mit dem Koalitionspapier auseinandersetzen, der Vertragsabschluss soll bis 10.11.2014 erfolgen. Wie Stanislaw Tillich betonte, sei die Finanzierung der zusätzlichen Maßnahmen möglich, diese werde nicht zu Lasten anderer Bereiche umgesetzt.

 

Die CORAX-Redaktion wird sich in den nächsten Ausgaben intensiver mit dem Koalitionsvertrag auseinandersetzen und berichten.

 

Den Koalitionsvertrag gibt es hier als Download.

 

Carsten Schöne

Redaktion CORAX – Magazin für Kinder- und Jugendarbeit

56. Jugendhilfeausschusssitzung am 26.06.2014

Fußball- WM im JugendhilfeausschussMit einer “sportlichen” Leistung verabschiedete sich der Jugendhilfeausschuss gestern aus der zu Ende gehenden Legislaturperiode. Es waren keineswegs die behandelten Themen, die für das Prädikat “sportlich” sorgen, sondern die Tatsache, dass man im Sitzungssaal die Begegnung zwischen den USA und Deutschland im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft verfolgen konnte. Auch die Dauer der Ausschusssitzung darf ebenfalls als “sportlich” eingestuft werden, da die sieben Tagesordnungspunkte in ungewöhnlich kurzen 50 Minuten behandelt werden konnten, was wohl als neuer Rekord in die Geschichte des Jugendhilfeausschusses eingehen dürfte. Dies gab Ausschussmitgliedern und Gästen die Chance auf die Verfolgung der 2. Halbzeit des WM-Spiels in gemütlicherem Ambiente als dem Sitzungssaal im Stadtmuseum. Continue Reading

Kinder- und Jugendpolitisches Papier sächsischer Landkreise

Wappen des Freistaates SachsenEnine Finanzpolitische Initiative im Gewande eines “Kinder- und Jugendpolitischen Papiers”

Mit einem „Kinder- und Jugendpolitischen Papier“ macht der Sächsische Landkreistag auf strukturelle und finanzielle Probleme bei der Wahrnehmung der Aufgaben in der Jugendhilfe aufmerksam. In erster Linie mahnen die Landkreise ein stärkeres Engagement des Freistaates in den Landkreisen an, die sich offenbar zunehmend weniger in der Lage sehen, die finanzielle Last weitgehend allein zu schultern. Continue Reading

55. Jugendhilfeausschusssitzung am 05.06.2014

Bildquelle: © pixabay.de

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Die Sitzung des Jugendhilfeausschusses begann gestern mit einer Debatte über die Zulässigkeit eines Eilantrages zur sofortigen Beendigung einer laufenden Ausschreibung des Jugendamtes für die Einrichtung von Unterstützungsangeboten für werdende Eltern in Dresden. Obwohl in der Geschäftsordnung des Stadtrates eindeutig geregelt, hatte Patrick Schreiber offenbar Probleme mit der Entscheidung des stellvertretenden Ausschussvorsitzenden, Jens Hoffsommer, der die Eilbedürftigkeit des vorgelegten Antrages bestätigte und die Behandlung des Antrages zuließ. Continue Reading

54. Jugendhilfeausschusssitzung am 08.05.2014

Bildquelle: © pixabay.de

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Der Jugendhilfeausschuss hat gestern Oberbürgermeisterin Helma Orosz gebeten, die vom Ausschuss beschlossenen Haushaltseckwerte für Jugendamt und Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen in der Aufstellung des kommunalen Haushaltsplans für die Jahre 2015 und 2016 zu berücksichtigen. Continue Reading

Dresden beteiligt Jugendliche an der Vergabe von Fördermitteln

by pixabay.com

Update 02.04.2014:

“Der einzig wahre Realist ist der Visionär’ (Frederico Fellini)

Die zahlreichen Reaktionen auf meinen kleinen Aprilscherz zeigen, dass es durchaus Interesse an einer geeigneten Form der Beteiligung junger Menschen im Förderverfahren gibt. Wo finden wir uns zusammen, dies zu entwickeln?

 

 

Beitrag vom 01.04.2014:

 

Das künftige Förderverfahren sieht vor, dass der Jugendhilfeausschuss seine Förderentscheidung, von der er mit Blick auf das SGB VIII nicht entbunden werden kann, auf die Ergebnisse aus einem vorgelagerten Beteiligungsverfahren stützt. Das Beteiligungsverfahren sieht eine Online-Abstimmung für Kinder und Jugendliche vor. Hierzu werden Porträts und Kurzkonzepte sowie eine Finanzierungsübersicht auf einer speziell hierfür eingerichteten Internetplattform veröffentlicht. Kinder und Jugendliche können dann nach einem festgelegten Verfahren Stimmen für die von ihnen bevorzugten Projekte abgeben. Die Ergebnisse aus dem Beteiligungs- und Abstimmungsverfahren fließen dann, begleitet von einer fachlichen Beurteilung des Jugendamtes in die Fördervorlage ein, über die dann der Jugendhilfeausschuss zu befinden hat.

Träger der freien Jugendhilfe, Einzelpersonen oder Agenturen werden nunmehr zur Abgabe eines Konzeptes für das Verfahren und zur Abgabe eines Angebotes für die Online-Plattform aufgerufen.
Eine entsprechende Ausschreibung für die Entwicklung eines Konzeptes und die Erstellung der Online-Plattform erfolgt in Kürze.

 

 

53. Jugendhilfeausschusssitzung am 03.04.2014

Foto © casch 2014

Foto © casch 2014

Die Planung des Haushaltes für die Jahre 2015 und 2016 stellt die Stadt Dresden vor große Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnet sich hier die Chance, mit einer seriösen Finanzplanung im Sozialbereich die tatsächlichen Bedarfe der Menschen in unserer Stadt ernst- und wahrzunehmen. Die Haushaltsplanung im Bereich der Jugendhilfe stützte sich in der Vergangenheit im Bereich pflichtiger Leistungen nicht auf den zu erwartenden Bedarf, sondern kalkulierte Nachbewilligungen durch den Stadtrat von vorherein ein. Informationen zur gestrigen Vorstellung der Haushaltsplanung finden Sie nachstehend. Continue Reading